Die Ebene 70

Zehn Minuten später liege ich auf meinem Bett, den Rechner auf dem Schoß. Aus der Anlage dröhnt alter Bluesrock. Ich schau mir meine Aufzeichnungen an, versuche einen klaren Gedanken zu fassen. Das fällt mir aber schwer, denn Miss Body and … Weiterlesen

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Herr Haase

Natürlich war es vermessen. Doch er konnte nicht anders. Seit 15 Jahren fuhr er die Strecke. Immer das Gleiche. 15 Jahre, 5512 Tage, um genau zu sein. Denn genau, das war er.  Akribisch genau. Deswegen fuhr er diese Strecke tagein, … Weiterlesen

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Die Ebene 69

Sylvia kommt nicht dazu, mir irgendwas zu erklären. Tausendschönchen kommt um die Ecke geschwebt. „Hallo, wieder auf den Beinen?“ Das ist an mich gerichtet. Ich habe sie seit meinem Zusammenbruch in der Dusche nicht mehr gesehen und suche jetzt nach … Weiterlesen

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Die Ebene 68


Bens Gesichtsausdruck ist so entspannt wie das eines Kiffers, der weiß, dass ihm sein Gras nie ausgehen wird. Er schläft und rettet in seinen Träumen sicher grad die Welt oder so was. Ich kann´s ihm nicht verübeln. Wozu auch. Ich hab ja die Scheiße gebaut. Seine Werte sind in Ordnung. Alles so wie es sein sollte bei einem zu groß geratenen Cyborg. Ich kann als damit beginnen, ihn aus dem Tank zu entlassen. Mir ist nicht ganz wohl dabei, das mit zwei Tuborg im Blut anzugehen und ich entscheide, noch ein drittes drauf zu gießen, um die ganze Aktion nach einem ausgiebigen Schlaf durchzuführen. Auf den Weg in meine Kabine kommt mir Sylvia entgegen. Sie bleibt stehen.

„Wie geht es Ben?“

„Morgen früh werde ich ihn aus dem Tank holen.“

„Morgen? Ich dachte das hättest du heute vor!“

„Ja ich auch, aber jetzt hab ich zwei Bier intus und bin schon recht lange wach. Ben schläft und bis er von selbst aufwacht, dauert es sicher noch…“

Sylvia hebt an, mich mit einer Reihe vorwurfsvoller Fragen zu bombardieren. Zumindest sieht alles danach aus. Doch sie lässt es. Vielleicht ahnt sie, dass es keinen Sinn ergibt, mir das Leben schwer zu machen. Stattdessen:

„Brauchst du morgen Hilfe?“

„Ja! Gerne. Maria und Smerg sollten auch dabei sein.“

„wissen die von ihrem Glück?“

„Nein, aber ich wollt ihnen gleich Bescheid geben,“ lüge ich.

Sylvia setzt an weiterzugehen, dann dreht sie sich mir noch mal zu.

„Hast du eigentlich Ben mal gefragt, was er so herausbekommen hat. Ich meine, ihr hab recht viel miteinander erzählt, seit seinem Unfall.“

„Ja, ich hab ihn gefragt. War sehr interessant. Vor allem, weil er ja selbst ein Militärkopp ist.“

„Ist er nicht! Aber gut! Ich frage mich, ob wir dir trauen können?“

„Wir? Wer ist wir?“

Warum macht mich Sylvia nur so schnell sauer? Ist auch eine wichtige Frage.

„Na Ben, ich und die anderen, die hier nicht gleich am Rad drehen, bloß weil sie glauben eine Weltformel zu erfinden.“

„Ben, du und die Anderen. Wer zählt zu den anderen? Captain Miller? Ludmilla? Maria? Den Schweden oder die Deutsche? Smerg?“

Langsam werde ich richtig wütend.

„Um genau zu sagen ich weiß es nicht.“

Sylvia sieht jetzt tatsächlich ein wenig verzweifelt aus und ich schmelze dahin, wie all die anderen Vergleiche, die nach „schmelze dahin“ folgen.

„Das heißt, du traust eigentlich nur Ben und gehst davon aus, dass alle anderen an Bord vielleicht auf eurer Seite sind. Vielleicht aber auch nicht. Und dann ist die Frage wofür seid ihr?“

 

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Die Ebene 67


17 Minuten! Das ist weiß Gott nicht viel Zeit. Aber auch nicht unendlich wenig.

„Steht da was zu dem Niguma?“

„Nix! Rein gar nichts. Kurz vor seinem Tod, also sagen wir mal eine Stunde davor – hat der Inder zwar einige Dateien angelegt, doch es ist nichts mehr gespeichert. Er hat sich anscheinend richtig Mühe gegeben, sie wieder verschwinden zu lassen.“

Ich schaue Smerg fragend an.

„Naja, ich kann zwar erkennen, dass Dateien angelegt wurden. Doch sie sind nicht mehr da. Vielleicht kann ich da noch was finden, aber ich bin in so was auch nur ein Amateur. Kennst du nicht einen Computerfreak? Ich meine als Journalist kommt man doch gut rum.“

„Naja, geht so. Was den Computerspezi angeht, da fällt mir nichts ein. Es gab da zwar eine Kollegin, die mal was über eine Firma gemacht hat, die defekte Festplatten repariert haben. Aber die bräuchten halt die ganze Festplatte und die können wir ja nicht so einfach verschicken.“

„Die Festplatte ist ja auch nicht mechanisch kaputt. Wir könnten doch versuchen eine 1:1 Kopie zu erstellen und diese Daten dann übertragen. Sollte eigentlich kein Problem sein.“

Ich will die Leserin jetzt nicht mit weiteren Details unserer Datenrettungsaktion langweilen. Deswegen in kurz. Smerg schafft es, die Kopie zu erstellen. Ich schaffe es meine alte Liebe anzurufen und sie um die Adresse der Computerfuzzis zu erleichtern. Wir übertragen die Daten und müssen laut Aussage des Schwachsinnigen am anderen Ende der Strippe mindesten drei Tage warten. Vielleicht sogar vier.

Ich nehme mir vor, die Zeit zu nutzen und den Inder mal wieder aus dem Froster zu holen. Vielleicht ist mir bei der Obduktion was entgangen. Doch bevor ich mich um die Toten kümmer, sollte ich nach den Lebenden schauen: Ben.

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Die Ebene 66

Smerg antwortet nicht. Stattdessen zischen seine Finger über die Tastatur. Mit einem Nicken gibt er mir zu verstehen, dass ein Tuborg zu wenig für die Suche ist. Ich reiche ihm die nächste Flasche. Er ploppt den Kronkorken mit dem Daumen der linken Hand ab und nimmt einen kurzen Schluck. Die Flasche ist nur noch halb voll und ich erwische mich dabei, wie ich den Dänen ein bisschen um seine Fähigkeiten beneide. Es ist durchaus etwas Kindliches in meiner Bewunderung. So wie man einen älteren Freund anhimmelt, der besonders gut Fußball spielt oder Nietzsche gelesen hat. So eben. Smerg bekommt davon zum Glück nichts mit. Nach gut fünf Minuten hat er´s:

„Hier! Das Zeug nennt er anscheinend nicht Naguma, sondern Rawisha Gun. Er hat es regelmäßig genommen. Allerdings nicht, wenn er in Gesellschaft war, sondern nur in seinen Räumen. Er erwähnt das Zeug so, als ob er eine Studie an sich selbst durchführt. Also mit Angaben über Zeit, Dosis und Wirkung. Es sind diese Zahlen hier!“

Smerg zeigt mir eine Dreiergruppe Zahlen: 12.x..xxxx, 19:00, 14, 5.

„Datum und Uhrzeit sind ja klar, aber was ist Dosis und was Wirkung?“

„Ganz einfach, die Dosis hat er in Milligramm angegeben. Was er genau gewogen hat, kann ich nicht sagen, aber denke mal, dass es ein Teil des Blattes gewesen sein muss.“

„Hab´s vergessen. Müsste aber in den Veröffentlichungen drin stehen. Außerdem kann ich das Zeug sicher untersuchen.“

„Also die dritte Zahl ist die Dosis. Die Werte sind so krumm und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand bei einer Wirkskala weiter geht als bis 10 oder 12.“

„Klingt nicht doof. Was steht da an seinem Todestag?“

Smerg blickt wieder auf den Bildschirm. Ich erst auf seine Bierflasche, dann auf meine. Beide sind leer und ich greife mir neue.

„Der Inder wurde zum anscheinend recht schweigsam. Hier sind nur Fragmente!“

Wieder muss ich mir den Bildschirm anschauen: „ Zu viel Macht! …. Ein Fehler und …. Brauche einen Vertrauten…. Wer? … Die Amerikaner dürfen das nicht erfahren…. Wie kann ich die Mission verhindern? … Werde mich an Smerg wenden… Der Journalist ist zu doof….“

Arschloch! Doch bei dem Namen Smerg schau ich meinen Freund kurz schief an. Der hat anscheinend damit gerechnet:

„Ragadins war nie bei mir gewesen. Um ehrlich zu sein. Er hatte gar keine Zeit.“

Bei seinen letzten Worten zeigt der Däne auf ein Datum und eine Uhrzeit. Es war nur wenige Minuten vor Viladings Tod. Um genau zu sein: 17.

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Die Ebene 65

Es war gut drei Tage vor seinem Tod. Wir hatten die Spiegeleiersterne noch nicht erreicht und alle waren mehr oder weniger mit sich selbst beschäftigt. So auch Viladings, der sein Tagebuch voll schwafelte. Ich finde recht schnell den Eintrag, in dem er seine Physiktheoretischen Glanztaten kommentiert:

„Ich bin soweit. Mein Geist schwebt über mir, hat sich in all seiner Macht von meinem Körper gelöst und beherrscht mein Sein ohne Unterlass. Meine Seele schreit um Einhalt. Bin ich noch Mensch? Was, wenn ich Recht behalte? Werde ich Gott? Will ich Gott werden?“

Ich lese das dem großen Dänen laut vor. Er schaut gebannt, würde mir am liebsten mein Laptop aus der Hand reißen. Ich widerstehe der Versuchen, es ihm zu geben. Habe noch nie gerne vorgelesen. Stattdessen mache ich weiter:

„Jetzt verstehe ich, was Smerg und die verfluchte Deutsche antreibt. Es ist die Gier nach Macht. Es ist die Gier nach Erkenntnis. Nach Allwissen. Auch ich spüre sie. Jetzt, wo ich der Lösung so nah bin. Alles fügt sich ineinander. Alles ergibt auf einmal Sinn. Es ist, als ob ein Film rückwärts läuft. Was eben noch zusammenhanglos zerstreut war wird eins. Kein Baustein, der nicht seinen Ort, seine Zeit hätte. Kein Atom, kein noch so kleines Elementarteilchen, dass nicht seinen Platz findet und einnimmt. Zeit, Raum, Masse. Es fehlt nur noch ein winziger Bruchteil und alles ist so einfach wie der Satz des Pythagoras. Doch was werde ich mit diesem Wissen anfangen? Was, wenn ich der Macht nicht gewachsen bin? Wem wird es nutzen? Wem schaden?“ … und so weiter. Ich hab die Schnauze voll und reiche Smerg das Laptop.

„Hier! Mach du weiter, mir verdörrt die Kehle.“

Und als ob ich nichts anderes gewöhnt sei offne ich Smergs Kühlschrank und entkrone zwei Tuborg. Die mit dem durstigen Mann drauf. Smerg nimmt die Flasche geistesabwesend in seine Pranken und leert sie während seine Augen über den Bildschirm wandern.

„Schaut so aus, als ob unser armer Inder ein bisschen überfordert war mit seiner Erkenntnis.“

„Findest du eigentlich irgendwas über diese Pflanze? Ich meine das Naguma. Diese Droge?“

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Die Ebene 64

Smerg stößt auf den ersten wirklich spannenden Eintrag in den Notizen.

„Es ist schon erstaunlich. Ich habe den Inder zwar für eine recht große Nummer gehalten, aber das er das hier hinbekommt, hätte ich nie gedacht. Denke mal, dass er weit über seine eigenen Fähigkeiten gearbeitet haben muss, um das hin zu bekommen!“

„Was?“

„Naja er hat die verschiedenen Theorien, die es zum Holographischen Universum gibt mit einander verbunden und daraus eine eigene in sich konsistente Idee entwickelt.“

„Häh?“

„Tu nicht so doof. Du weißt doch sicher, was Sylvia hier macht?“

„Zeichen entziffern oder so was?“

„Ja sie versucht einen Code zu dechiffrieren. Die Idee dahinter ist, dass eine Art der Selbstorganisation in der Physik geben muss, wenn sich die Phänomene einfach beschreiben lassen sollen. Es ist ungefähr so, als wenn du ein elektrisches Gerät anschaltest. Für dich selbst reicht es aus, den Schalter zu betätigen. Dahinter ist jedoch eine ganze Reihe von Schaltungen und Schaltkreisen, die vorbestimmte Aufgaben erfüllen, bis dein Gerät eingeschaltet ist.“

„Und Sylvia ist damit beschäftigt, die Schaltungen und Schaltkreise zu entziffern, damit Tausendschönchen, der Schwede oder du sie in die Weltformel reinbasteln können?“

„Ja, das trifft es so ungefähr, wobei alles noch komplizierter ist.“

„Und?“

„Viladings beschreibt bisher einen recht eleganten Weg, die Muster, die Sylvia sucht, mit den Theorien des Holographischen Universums zu verbinden,“

„Kann dir zwar nicht folgen, aber wenn das so wichtig ist, gib mir doch bitte mal das Datum, an dem Viladings das herausgefunden hat.“

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Die Ebene 63

Viladings Aufzeichnungen machen es uns nicht leicht. Zum Teil sind es wissenschaftliche Betrachtungen mit allerlei Formelkram; zum Teil sind es Tagebuchähnliche Einträge. Manchmal mischte der Inder auch beides. Smerg und ich haben es schwer unsere Zusammenarbeit zu optimieren. Von den Formeln versteh ich nichts und für das autobiographische Vermächtnis hat Smerg eigentlich keine Zeit. Trotzdem gelingt es uns, langsam dem Geschwafel Herr zu werden. Im Groben geht es erst mal darum, dass Viladings versucht hat, einen eigenständigen Weg zur „Großen Formel“ wie er sie nennt, zu schlagen. Smerg muss  manchmal herzahaft aufgrunzen, um dann wieder anerkennend pfeifend in sich zusammenzusacken.

„Der hatte schon was drauf!“  ist sein zusammengefasster Kommentar zu den physikalischen Erörterungen.

Ich habe es da anscheinend weniger einfach. Zunächst bereitet mir die etwas blumige Sprache ziemliche Schwierigkeiten, dann geht mir sein ständiges Genöhle über mich auf den Sack. Viladings hätte mach am liebsten von Bord geschmissen und stattdessen noch einen anderen Wissenschaftler mit an Bord genommen. Ich war ihm ein Dorn im Auge. Oder, wie er sich ausdrückt eine „Geissel mit dem Verstand einer Amöbe und den Fähigkeiten eines toten Wurms“. Zumindest der letzte Vergleich versöhnt mich so sehr, dass ich mich etwas besser auf den Inhalt seiner Ergüsse konzentrieren kann. Versuche, das was ich verstanden habe mal zusammenzufassen:

Seit er zu der Mission gestoßen ist hatte er vor allem ein Ziel, seinen usbekischen Freund, der Mathematiker und nebenbei seit gut zehn Jahren Schachweltmeister ist mit ins Boot zu holen. Laut Viladings Beschreibungen ein absolutes Obergenie mit mehr als drei Gehirnen oder so. Die Deutsche hat es aber immer wieder verstanden, den Schachguru zu verhindern. Stattdessen wurde ich dazu geholt. Offiziell haben das vor allem politische Kräfte vorangetrieben, doch Viladings wusste es besser. Die Deutsche wars. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich mich geschmeichelt fühle und ich nebenbei auch ein bisschen froh bin, dass mich Tausendschönchen nicht angelogen hat. Der Inder beschreibt übrigens recht ausführlich, wie er an die Information gekommen ist und wie Miss Hirn ihren Willen durchgesetzt hat. Einige der Kommissionsmitglieder, die über die Mission zu entscheiden hatten, waren wohl nicht ganz so astrein, wie sie gerne sein wollten. Es war ein leichtes, sie um die Finger zu wickeln, wenn man den entsprechenden Arsch, die entsprechenden Titten und das Hirn dazu hatte. Tausendschönchen hat alles im Überfluss und noch ein bisschen mehr. Der Inder hatte zwar eher Ähnlichkeit mit einer Kröte, doch er verstand es, sich einigen entscheidenden Kommissionsmitgliedern anzunähern und ihnen die Informationen zu entlocken. Geholfen hat ihm dabei seine ausgesprochen gute Kenntnis der verfügbaren Drogen. So wurde er zu einem der Gegenspieler des deutschen Hirnwunders.

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Die Ebene 62


Smerg steht neben mir. Bevor er was sagen kann beginne ich meine Fragestunde:

„Was macht der Antrieb? Wieder alles im Lack?“

„Naja, kann man so nicht sagen. Das Diagnoseprogramm ist zwar durch und es gab auch eine Selbstreparatur, doch laufen tut die Kiste immer noch nicht. Mittlerweile sind fast alle mit dem Ding beschäftigt. Alle, das heißt vor allem Svende und die Deutsche. Ich habe mich zurückgezogen und überwache die Messung an unseren Spiegeleiern.“

Smerg lächelt ein bisschen säuerlich. Die Rolle scheint ihm nicht ganz zu behagen.

„Aha. Vertraust du den beiden?“

„Nun sie kennen sich ebenso gut mit der Kiste aus wie ich. Vielleicht sogar etwas besser. Ich habe mich ja am Ende aus der Konstruktion zurückgezogen.“

„Und die Messung?“

„Läuft und läuft. Sylvia kommt anscheinend ein bisschen weiter, aber das kann sie dir ja selbst erzählen.“

„Und die Guten?“

„Hab Viladings Passwort geknackt. War nicht so leicht. Sylvia hat mir dabei geholfen. Die hat wirklich was drauf. Jetzt muss ich mir nur noch das ganze Zeug durchlesen. Bin ich nämlich bisher nicht zu gekommen.“

„Äh, wissen die anderen also der Captain oder die Deutsche was davon?“

„Nein, habe mir Viladings Daten auf meinen Rechner dechiffriert und zu dem hat hier niemand einen Zugang.“

„Meinst du?“

„Nö, nicht wirklich, aber es wird schon ein bisschen Mühe kosten, rauszubekommen, was ich so treibe.“

„Was dagegen, wenn ich dir helfe?


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